Selbstbezogen

Sonntag, 26. Juni 2005

Früher, weißt du....

So, bin nu wieder von unserem Wochenendtrip aus Lüneburg zurück. Waren dort meine Großeltern besuchen, nachdem wir diesen Besuch immer und immer wieder aus diversen Gründen verschieben mussten. Tja und es war, wie es halt immer ist.
Ruhig, um es mal freundlich auszudrücken. Ruhig nicht im Sinne von unkommunikativ, sondern eher langweilig-ruhig. Im Norden gibt es halt nicht allzu viel zu unternehmen wie hier im Pott, da man erst kilometer weit fahren muss, um zum nächsten Ort bzw Dorf zu kommen. Das einzige was mir doch ganz gut gefallen hat war das Willkommen Hüt (oder so ähnlich). Das ist ein Restaurant das kurz vor der Mündung der Elbe liegt und die abfahrenden bzw. einfahrenden Schiffe "verschabschiedet/begrüßt" indem über eine riesige Lautsprecheranlage der Standarttext "Willkommen in Hamburg bzw. Gute Reise" (das in Deutsch und in der jeweiligen Sprache) und danach die jeweilige Nationalhymne des Landes unter dem das Schiff fährt, gespielt wird. Zudem wedren noch an einem sehr großen Fahnenmast die Fahne Hamburgs und ein paar andere Flagen gehisst. Danach wird von einem Mitarbeiter des Restaurants nochmal diverse Daten über die Reederei, Herstellungsort, Alter, Traglast, Maße usw. des vorbeiziehenden Schiffes verlesen. Ein ziemlich interessantes Spektakel, muss ich schon zugeben.
Aber natürlich gab es nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen. Ich habe mich innerlich tierisch über meinen Großvater aufgeregt. Man kann mit ihm wirklich null diskutieren, denn 1. er hat immer recht, egal welche Gegenargumente man ihm liefert! und 2. Hört er einem einfach nicht mehr zu, wenn es ihm nicht mehr interessiert oder er keine Lust mehr hat sich mit dir auseinander zu setzten! Also eine schreckliche Kombination von Eigenschaften...
Hinzu kommt noch, dass man als junger Mensch (wie man so gerne bei älteren Herschaften bezeichnet wird) doch gar nicht weiß, wie gut es einem heut zu Tage geht. Dabei frage ich mich, hört es sich nur so an oder wollen "die" damit tatsächlich sagen, dass die heutige Generation mal tüchtig auf die Schnautze fallen sollte?! Ist es denn wirklich ein Vorwurf in einer friedlichen Zeit, in der alles im Überfluss vorhanden ist, geboren worden zu sein? Können wir etwas dafür, dass wir solche harten Zeiten nicht kennengelernt haben? Sollen wir wirklich die Erfahrung machen wie es ist in Kriegszeiten zu leben?
Nein, sicherlich nicht. Aber es hört sich nur zu oft so vorwurfsvoll an und man kann sogar ein kleines Bisschen Neid heraushören, der da aus den älteren Herrschaften spricht. Ich meine, sicherlich gibt es auch heute noch genug Elend und Armut in dieser Welt und manch einer, weiß es gar nicht zu schätzen, in einer behüteten und friedlichen Umgebung zu leben. Aber bitte hört auf alle Jugendlichen über einen Kamm zu scheren, das ist wirklich nicht fair.

Montag, 20. Juni 2005

Tatü Tata

Super, das hat mir jetzt noch gefehlt....
Da ist man gerade auf dem Weg nach hause, denkt an nichts Böses und was passiert?! Man wird beim Überfahren einer roten Ampel von den Grünen erwischt. Zack 50€ Bußgeld+20€ Bearbeitungsgebühr, sowie 1 Punkt (und es könnte zu einem Aufbauseminar kommen). Als ob das noch nicht schlimm genug wäre, muss man dazu sagen, dass ich Anfang des Jahres, einen kleinen (geringer Sachschaden) Auffahrunfall hatte.

Nun stellt sich mir die Frage ob ich den Führerschein bahlten darf und ob ich zu solch einem Aufbauseminar muss. Ich will es nicht hoffen!

Ich fange am besten gar nicht erst an rumzujammern, das nützt ja eh alles nichts (aber was wäre gewesen wenn... wieso passiert das ausgerechnet mir... etc). Ärgern tut es mich trotzdem tierisch.

Montag, 30. Mai 2005

It's getting hot in here.... oder auch doch nicht

Tja, das war ein tolles, aber verdammt warmes-heißes-über-30-Grad-Wochenende. Am Freitag bin ich mit meiner Cousine zu meinem besten Freund gefahren.
Da er mom. die Wohnung seiner Mutter zu Verfügung stehen hat, haben wir einen lustigen Eye-Toy-Groove-Filme-Abend gemacht. Er und seine Freundin haben sich, nun ja, nicht SO geschickt angestellt ^_^'''
Leider ist sein Hund kurz bevor wir gekommen sind, eingeschläfert worden. Das hat ihn etwas betrübt, aber ich denke das wir ihn gut aufgeheitert haben und es ein echt lustiger Abend war. Am Samstag bin ich dann mit ein paar Leuten auf die Sterkrader-Kirmes gegangen. Eigentlich habe ich gedacht das es super voll werden würde, aber da es so heiß war, sind die meisten Leute wohl lieber zu hause geblieben (oder weil die meisten das Final-Spiel Schalke-Bayern sehen wollten). Pech für die, besser für uns. Man war ruck zuck an allen Fahrgeschäften dran und musste sich nicht durch überfüllte Gassen quetschen. Wobei da ja schon so ein bisschen Kirmesflair gefehlt hat...
Jedenfalls waren wir auf so ziemlich allen Fahrgeschäften drauf die hoch, schnell und sich überschlagen haben. Meine Cousine hat dann gleich zwei Mal beim Kamelrennen gewonnen und hat für sich und ihre Freundin, jeweils ein extrem plüschiges Schaf ausgesucht.
Später sind wir dann noch mit zwei Leuten zu mir gefahren und haben irgendwie bis 3 Uhr quatscht. Na ja, so viel zu meinem Wochenende.
Vorhin hab' ich dann noch meine VTE Klausur hinter mich gebracht. Ist so lala gelaufen. Sind einfach ein paar Sachen dran gekommen, die ich als nicht so wichtig abgestempelt habe und die so ein wenig in Vergessenheit geraten sind (Geschichte der Fotografie beispielsweise). Aber was solls, um meine Vornote zu bestätigen wird es denke ich mal reichen.

Freitag, 27. Mai 2005

Sommer, Sonne, Grillsaison

Das war doch gestern ein schöner Tag. Das tolle Wetter hat eine Klassenkameradin direkt dazu genutzt um, ein paar leute aus der Klasse, zum Grillen einzuladen. Ich beneide sie ja immer wieder um den tollen Blick den man von ihrem Balkon aus hat. Jedenfalls hatten wir's uns draußen gemütlich gemacht und ein paar lecker Hähnchenbrustfilets, Putenschnitzel (?) und Chickenwings auf den Grill geschmissen. Dann gab es noch eine ziemlich große Auswahl an Soßen, ja und ich habe alle probiert ;)
Zum Schluss haben wir uns noch Resident Evil auf RTL angeschaut, leider nicht ganz bis zum Schluss. Ich hätte ja gerne ihr Angebot dort zu übernachten wahrgenommen, aber leider musste ich meine Eltern heute Morgen, in aller Frühe zum Duisburger Hbf bringen, da sie über's Wochenende auf Kegeltour sind. Vorhin war ich dann noch im Centro und habe mir ein paar luftige Vans gekauft. So das zum Tage!

Habe ich schon erwähnt das ich mich riesig auf meinen Urlaub in Madrid freue bzw. meine Familie dort wiederzusehen?! ;)

Freitag, 20. Mai 2005

Te dejo Madrid

Langsam tut sich bei mir die Frage auf, wo ich nach meinen Prüfungen in Urlaub fahren will. Ich müsste mich wenn zwischen einem Besuch meiner Familie in Madrid oder einem eher Kulturell angehauchtem Urlaub in Barcelona entscheiden. Am liebsten würde ich ja beides machen. Einerseits habe ich meine Familie schon länger micht mehr gesehen und auch von Madrid (Museo del Prado, Palacio Real etc) noch nicht allzu viel . Andererseits würden mich an Barcelona die Bauwerke Gaudí's interessieren, allen voran die Sagrada Familia oder der Parc Güell. Ich liebe Gaudí!
Also wie ihr seht, eine ziemlich schwierige Entscheidung. Momentan würde ich eher nach Madrid tendieren, weil meine Familie dort einfach ziemlich genial ist und ich dort umsonst unterkommen könnte (^_^''' ja ja). Die zweite Sache ist, ob ich dort alleine hinfliege oder mit meinen Eltern. Geplant hatte ich diesen Trip alleine, um mal ein bisschen unabhängiger zu werden und nicht immer so auf die Sprachkenntnisse meiner Mutter angewiesen zu sein(nicht das ich keine Spanisch könnte), um so ein bisschen zu üben. Aber die Kosten würden wohl meine Mittel übersteigen. Tja, ca 2-3 Wochen habe ich noch Zeit um das alles zu planen und umzusetzten...

si, ya es hora de esconder
del mundo el dolor
bajo la piel

yo se que estare bien
los gatos como yo
caen de pie

no quiero
jugar mi suerte por ti
y no puedo
con fui pequeña vivir
pronto estare de aqui
muy muy lejos

ay me voy otra vez
ay te dejo Madrid
las rutinas de piel
y tus ganas de huir

yo no quiero cobardes
que me hagan sufrir
mejor le digo adios
a tu boca de anis

si, ya es hora de limpiar
las manchas de miel
sobre el mantel

yo nunca supe actuar
mis labios se ven
muertos de sed

no quiero
dejarlo todo al azar
entiendo
que he comenzado a estorbar
pronto estare de ti
muy muy lejos

hay me voy otra vez
hay te dejo Madrid
las rutinas de piel
y tus ganas de huir

yo no quiero cobardes
que me hagan sufrir
mejor le digo adios
a tu boca de anis

Dienstag, 17. Mai 2005

Ehrlichkeit? Wohl eher nicht

Wir haben alle unseren kleinen und auch größeren Probleme. Tatsache ist nur, das die einen gut mit ihnen umgehen und sie ggf. auch gut lösen können und die anderen halt nicht... so gut. Generell würde ich mich eher in die zweite Kategorie einordnen, warum? Tja, ich weiß es nicht. Wenn ich vor Problemen stehe, bin ich halt nunmal nicht der Mensch der diese sofort in Angriff nimmt. Vielleicht hängt das einfach damit zusmamen das ich mich eher um die Probleme andere sorger, als um die meinen. Aber tuh ich das, weil ich ein so sozialer Mensch bin oder doch eher aus reinem Eigennutzen.
Eigennutzen in dem Sinne, als das ich somit von meinen eigenen Problemen ablenken möchte. Mein Umfeld, wie auch mich. Irgendwie schon ein bisschen assozial, wenn man bedenkt, dass ich das nur tuhe um einen gewissen "Schein" zu bewahren. Mal ganz böse ausgedrückt.
Aber sich meinen eigenen Problemen hier und jetzt zu stellen, würde ich wohl noch nicht fertig bringen. Meine einzigste Möglichkeit aus dieser Miesere ist aus meiner Sicht die Flucht. Halt, halt, man sollte ja nicht vor seinen Problemen weglaufen, bekommt man doch immer gesagt, das macht die Sache nur noch schlimmer. Wenn man allerdings den Gedanken Flucht ein wenig weiter denkt, kommt man doch zu einer gewissen, jedoch nicht für jeden hinnehmbaren Lösung.
Wenn man flieht, woanders hin, in ein völlig neues, unvoreingenommenes Umfeld, dann kann man diese Probleme hinter sich lassen und komplett neu anfangen. Oder sie dem neue Umfeld direkt von Anfang an vor Augen halten, nach dem Motto, kommt damit klar oder lasst es. Warum kann man dies aber nicht direkt in seiner gewohnten, alteingesessenen Umgebung tuhen. Ich für meinen Teil möchte die Menschen die ich liebe und gern habe, nicht unnötig damit belasten, womit wir wieder bei meinem anfangs beschriebenen Problem wären. Die Probleme anderer vor meinen zu stellen.
Tja wie man sieht ein Teufelskreis, den ich wie oben schon beschrieben, nur durch eine Flucht woanders hin entkommen kann.

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag über Ehrlichkeit schreiben, aber aus der Ehrlichkeit ist das Problem geworden (he he). Soviel zur Ehrlichkeit. Nein ich denke das sich Ehrlichkeit nur auf ein ganz bestimmtes Feld bezieht, wohingegen Probleme allgemeiner sind und auf viele Situationen und Sachen bezogen werden können. Das würde auf meine momentane Situation eher zutreffen.

Freitag, 13. Mai 2005

Assozial die Zweite und..... action!

Sind Jugendliche der heutigen Zeit einfach nur assozial oder liegt das nur an der Gesellschaft das sie zu diesen bedauernswerten Subjekten werden?
Diese Frage muss ich mir heute erneut stellen. Denn was soll man bitte denken, wenn sich der Platz vor deinem Haus plötzlich (wieder mal) in einen Treffpunkt für assoziale Jugendliche verwandelt?! Die haben anscheinend nichts besseres zu tun, als sich Nachmittags oder am späten Abend vor dein Haus bzw sogar in den Eingangsbereich zu pflanzen und dort stundenlang rumzugammeln, rumzuschreien und alles dreckig zu machen.
Was treibt Jugendliche zu sowas, Langeweile, Stress zu hause oder einfach nur die pure Lust Anwohner in Rage zu versetzen? Ich weiß es nicht und werde es auch nie verstehen oder in irgend einer Weise nachvollziehen können. Ich weiß nur eins, ich habe mit solchen Leuten extrem schlechte Erfahrungen gemacht und mache sie auch zu einem gewissen Grad dafür verantworklich, dass ich fremden Personen nur überaus wenig Vertrauen entgegenbringe. Das kommt nicht von ungefähr. Wenn dich, ja genau dich, ein 14-16 Jähriger, eine Horde Jugendlicher jahrelang terrorisiert und schikaniert, dann denkst du irgendwann nur noch in einem Raster wie "Hm was tuscheln die da drüben so, vielleicht über dich? Vielleicht machen die sich gerade lustig über dich...". Da reicht schon ein musternder Blick einer fremden Person oder ein Kichern. Das hört sich alles etwas dramatisch an, aber es ist leider so. Irgendwann frisst man nur noch alles in sich rein und versucht beispielsweise seine vorbeiziehende Umwelt mit Musik aus dem MP3-Player verstummen zu lassen, um so das Gefühl des "Lästerobjekts" wenigstens für kurze Zeit zu betäuben. Man baut mit der Zeit eine Mauer auf, die nur ganz bestimmte Personen durchschreiten können. Ich hoffe diese Mauer irgendwann einreißen zu können um Gesellschaftlich endlich wieder tauglich(er) zu werden. Doch bis dahin kann noch einige Zeit vergehen............... oder vielleicht auch nicht.

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Wolfgang Hohlbein
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Zuletzt aktualisiert: 13. Aug, 21:55

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